Backen · Käsekuchen · Kuchen

Getarnter Käsekuchen

Kennt ihr das auch? Den Geruch von frischgebackenem Kuchen, der einem direkt in die Nase steigt, wenn man nach Hause kommt? Falls ja, dann habt ihr, genau wie ich eine backaffine Mama! Bestimmte Gerüche machen mich daher auch heute noch -weit von Zuhause- glücklich. Nur wie kommt man an den unverwechselbaren Geruch von frischgebackenem Käsekuchen, wenn man gerade nicht nach Hause fahren kann?

Man muss ihn wohl oder übel selber backen! Ich liebe Käsekuchen mit einer cremigen, fluffigen Quarktextur und dem leckeren Rand…

Doch das geht nicht allen Zeitgenossen so. Und weil man einen ganzen Käsekuchen so selten ganz alleine verdrücken kann, muss man dann zu anderen Mitteln greifen:den Käsekuchen so tarnen, dass ihn selbst der käsekuchenhassende-Freund mag.

Daher mein Rezept von „getarntem“ Käsekuchen a.k.a Russischem Zupfkuchen:

Für den Teig:

  • 300g Mehl
  • 30g ungesüßtes Kakaopulver
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 150g Butter

Für die Füllung:

  • 250g Butter
  • 500g Magerquark
  • 200g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier (frisch)
  • 1 Pckg. Puddingpulver Vanille
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

Zuerst stellt man den Teig her, da dieser im Kühlschrank 30 min fest werden muss. Aus eigener Erfahrung kann ich euch hier sagen, dass sich in diesem Fall Geduld auszahlt. Nimmt man den Teig früher heraus, wird dieser garantiert bröckelig und keinesfalls in der Springform so halten, wie man das möchte. Also: good things come to those who – wait- schön die 30 min abwarten!

Für den Teig mischt man das Mehl, den Kakao und das Backpulver in einer Rührschüssel. Danach die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten. Wie angekündigt ist dieser noch total bröselig – nicht erschrecken! das gehört tatsächlich so und gibt sich wenn man das ganze verpackt als Kugel in Frischhaltefolie 30 min in den Kühlschrank legt.

Die Zwischenzeit muss jedoch niemand gelangweilt vor dem Kühlschrank stehen:

Die Füllung muss ja noch zubereitet werden. Hierfür zuerst die Butter in einem Topf zerlassen (Achtung das geht schneller als man vielleicht glaubt!) und dann wieder abkühlen lassen. Den Quark mit Zucker, Vanillezucker, dem Mark einer Vanilleschote, den Eiern, dem Puddingpulver und der zerlassenen Butter mit einem Schneebesen zu einer cremigen Masse verrühren.

Danach fettet man den Boden der Springform und sicherheitshalber auch die Ränder, damit man den Kuchen danach einfach lösen und auskühlen lassen kann.

Ist die Springform erstmal vorbereitet, nimmt man den mittlerweile gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rollt circa 2/3 des Teiges mit einem Nudelholz (wenn man keines hat, tut es auch ein in Mehl gerolltes, großes Glas) aus und kleidet anschließend damit die Springform aus. Damit die Füllung später nicht ausläuft, sollte ein ca. 3cm hoher Rand aus Teig entstehen. Dann geht alles ganz einfach: Füllung in die Springform füllen und glattstreichen, restlichen Teig in kleine Stücke „zupfen“ und auf der Füllung großzügig verteilen.

Den Kuchen dann auf einem Rost im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens schieben und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze circa 60 Minuten backen.

Et voilà ! Fertig ist der getartne Käsekuchen, der sogar – man höre und staune – dem Käsekuchenhasser geschmeckt hat!

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3 Kommentare zu „Getarnter Käsekuchen

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